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Geschichte der St. Wolfgangskirche in Wörth

Der erste bekannte Hinweis auf die Existenz einer innerhalb der Stadt Wörth gelegenen Kirche stammt von 1328. Im Zusammenhang mit dem Umbau der Stadtbefestigung wurde wahrscheinlich auch in der Mitte des 15. Jahrhunderts die Stadtkirche neu errichtet und unter die himmlische Schutzherrschaft des Hl. Wolfgang (Patrozinium) gestellt.

Die ständigen Hochwasser des Mains zermürbten die Fundamente der Kirche unaufhaltsam, der Chor der Kirche drohte einzustürzen, das Leben der Kirchenbesucher war ernsthaft gefährdet. Die alte Kirche musste niedergelegt werden. 1729 begann ein barocker Neubau, der 1749 eingeweiht werden konnte.

St. Wolfgangskirche in Wörth

St. Wolfgangskirche in Wörth

 

In der Folgezeit unterlag das Bauwerk aufgrund der immer wieder kommenden Überschwemmungen ständigen Veränderungen und Reparaturen. So wurde der Innenraum in den Jahren 1831/32 umfassend renoviert.

Das schwere Hochwasser von 1882/83 bewirkte schließlich: Wörth bekam eine neue Stadt mit neuer Kirche auf hochwasserfreiem Gelände gebaut.

Die Sankt Wolfgangskirche verlor so ihre Funktion als Stadtkirche und wurde im Jahr 1903 von der Diözese Würzburg profaniert.

 

Die ehemalige Kirche wurde, in enger Zusammenarbeit u. a. mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege – Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen, nach dem Befund von 1830/31 restauriert. Im Juni  1991 konnte das Schifffahrts- und Schiffbaumuseum der Stadt Wörth eröffnet werden.

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